Altersvorsitzender Eberhard Boeck beim Interview mit Radio Bremen

Zur konstituierenden Sitzung des Rates der Stadt Verden am 07.11.2006 übernahm Eberhard Boeck, CDU, als ältestes anwesendes Ratsmitglied den Vorsitz und hielt die folgende Rede:

„Herr Bürgermeister Brockmann, meine Damen und Herren,

gestatten Sie mir 5 kurze persönliche Anmerkungen, bevor ich mich meiner eigentlichen Aufgabe zuwende.

1. Alter ist kein Verdienst und schützt, wie Sie sehen, nicht vor Überraschungen. Die mir zugewachsene Aufgabe übernehme ich mit Freude. Die vielen Jüngeren unter Ihnen mögen sich die Frage stellen, was mir in der Rückschau auf nahezu 70 Jahre an dem heutigen Tag als erwähnenswert erscheint. Das ist die Dankbarkeit darüber, dass ich 60 Jahre davon in Frieden und Freiheit erleben durfte. Den Generationen vor mir war ähnliches nicht vergönnt. Sollte sich die Auffassung durchsetzen, dass wir unseren Frieden künftig weltweit, wie zum Beispiel am Hindukusch zu verteidigen hätten, wird es mit dem Frieden bald ein Ende haben.

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CDU wartet auf Entschuldigung

Richter: SPD ist mit Kreisbau-Gerücht auf Stimmenfang gegangen

VERDEN. Verdens CDU-Chef Jens Richter wartet noch immer auf eine Entschuldigung der SPD. Warum, das erklärte er jetzt den Mitgliedern des CDU-Stadtverbandes in einer parteiinternen Versammlung: Am Sonnabend vor der Kommunalwahl sei die SPD mit dem Gerücht, die CDU wolle die Kreisbaugesellschaft verkaufen, bei den Mietern per Rundschreiben auf Stimmenfang gegangen. Ohne eine öffentliche Entschuldigung werde es schwer sein, weiterhin vertrauensvoll zusammen zu arbeiten, so Richter in einer Pressemitteilung.Für die künftige Ratsarbeit der Fraktion stellte Annelie Meyer-Coordes in Vertretung des erkrankten Vorsitzenden Gebhard Rosenthal die Konsolidierung des maroden Haushaltes in den Vordergrund aller Überlegungen. Verbesserungen auf der Einnahmenseite müssten zu allererst dem Schuldenabbau dienen. weiterlesen …

Podiumsdiskussionen zur Kommunalwahl

Verdener Nachrichten und Verdener-Aller-Zeitung vom 19.08.2006

Parteien auf dem Prüfstand – die Tageszeitungen in Verden veranstalten Diskussionsrunden wenige Tage vor der Kommunalwahl.

Die Verdener Nachrichten starten am 5.9. im Hotel Niedersachsenhof. Die Verdener Aller-Zeitung hat für den 7.9. Parteienvertreter aus dem Kreis- und Stadtrat für die „Verdener Runde“ ins Hotel Höltje eingeladen.
Für die CDU wird Gebhard Rosenthal, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat und Mitglied des Kreistages, Rede und Antwort geben.

  • Dienstag, den 5.9.2006, 19.30 Uhr, Verden, Hotel Niedersachsenhof
    „Wählen ja – aber wen und warum?“
  • Donnerstag, den 7.9.2006, 20.00 Uhr, Verden, Hotel Höltje
    „Wer hat im Kreistag und Stadtrat die Nase vorn?“

“Wählen ist bunt” gegen Rechtsextremismus

Verdener Nachrichten vom 28.06.2006

Verdener Ratsparteien und Bündnis planen gemeinsame Aktionen / Eine Postkarte für Erstwähler

VERDEN. Je mehr Menschen am 10. September zur Urne gehen, desto geringer sind die Chancen für Neonazis, bei den Kommunalwahlen in Stadt- und Gemeinderäte gewählt zu werden. Darauf setzen die vier Verdener Ratsparteien und planen in Zusammenarbeit mit dem Bündnis gegen Rechtsextremismus gemeinsame Aktionen. Zu der ungewöhnlichen Allianz – zumal in Wahlkampfzeiten – mussten CDU, SPD, FDP und Grüne nicht erst überredet werden. “Alle waren sofort einverstanden”, berichtete Bündnissprecher Werner Meincke gestern bei einem Pressegespräch. Die Parteienvertreter beeilten sich gleichwohl zu versichern, dass der Wahlkampf getrennt geführt werde. “Wir haben unterschiedliche Konzepte. Das muss deutlich werden und auch, dass sie die besseren Alternativen zu den Parolen der Rechtsextremisten sind”, meinte Jürgen Weidemann (FDP). weiterlesen …

Mehr Sicherheit durch Bußgeldkatalog?

Verdener Nachrichten vom 26.05.2006

Bei CDU-Bürgerforum Uelzener Modell vorgestellt / Jeder Regelverstoß hat seinen Preis

VERDEN Reisender, kommst du nach Uelzen, reiß’ dich zusammen, sonst wird’s teuer: Mal eben auf die Parkbank geflegelt mit den Füßen auf der Sitzfläche: 10 Euro. Bananenschale, Zigarettenkippe oder Papiertaschentuch in die Gegend geworfen: 10 bis 25 Euro. Hinterm Hundertwasser-Bahnhof an einen Baum gepinkelt: 35 Euro.Mit einem „Kommunalen Tatbestandskatalog" versucht die Stadt Uelzen seit einem Jahr für mehr Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung in ihren Mauern zu sorgen – genauso, wie es sich die CDU-Stadtratsfraktion seit langem für Verden wünscht, bislang im Rat aber nicht durchsetzen konnte. Und so hofft sie nun auf geänderte Mehrheitsverhältnisse nach der Kommunalwahl im September, wie Fraktionschef Gebhard Rosenthal am Dienstagabend bei einem Bürgerforum im Hotel Höltje erklärte. weiterlesen …