CDU will keine Verpressung von Lagerstättenwasser
„Hearing“ zu Gasförderung am 19. Januar
Landkreis / Langwedel. Die CDU-Kreistagsfraktion begrüßt, dass die RWE Dea sofort alle Lagerwasserleitungen stilllegen wird. „Bei unserem Besuch am Mittwoch in der Betriebsstätte Schülingen ist deutlich geworden, dass diese Leitungen vermutlich nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen“, so Fraktionsvorsitzender Wilhelm Hogrefe.
Außerdem habe die Firma mitgeteilt, dass sie derzeit an einer Alternative zu der umstrittenen Verpressung von Lagerstättenwasser in der Nähe von Scharnhorst arbeitet. Dazu Hogrefe: „Es müsste doch möglich sein, diese Flüssigkeit, die mit dem Gas aus 5000 Meter Tiefe kommt, so zu reinigen, dass sie in eine Kläranlage oder direkt in einen Vorfluter eingeleitet werden kann“. Damit wäre auch den Forderungen der Stadt Verden und des Trinkwasserverbandes Rechnung getragen. „Eine Verpressung belasteter Gewässer in den Untergrund im Gebiet großer Grundwasserspeicher ist auf Dauer nicht vertretbar“, erklärte dazu Fraktionsgeschäftsführer Jens Richter. Die CDU erwarte daher, dass die RWE Dea ihren Antrag auf Verpressung größerer Lagerstättenwassermengen zurück ziehe.
CDU-Fraktion berät den Haushalt
Verden. Die CDU-Ratsfraktion trifft sich am kommenden Montag um 19.00 Uhr im Landhotel zur Linde zu ihrer nächsten Fraktionssitzung. Im Mittelpunkt der Beratungen steht der Haushalt 2012. Als Gast wird hierzu der Kämmerer Wolfgang Leseberg anwesend sein, um über die Entwicklung und Änderungen aus den Fachausschusssitzungen zu berichten.
Wie Fraktionsvorsitzender Gebhard Rosenthal mitteilt, wird die Fraktion die Ziele aus dem Konzept zur Sicherung des Haushaltes mit Nachdruck weiterverfolgen. Darin ist vorgesehen, das Abschreibungsvolumen für Investitionstätigkeiten bei 3 Mio.€ zu begrenzen. Neue laufende Ausgaben sollen nur dann beschlossen werden, wenn eine ausreichende Deckung im Haushalt gewährleistet ist. Jens Richter ergänzte, dass die zu erwartenden Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer vorrangig für den Abbau der städtischen Schulden zu verwenden sind, die sich immerhin auf 15 Mio. € belaufen.
CDU-Mitgliederversammlung analysiert Kommunalwahl

Jens Richter, Birgit Mellerowitz, Frank Medenwald und Gebhard Rosenthal dankten Dr. Heinrich Klopp für den engagierten Wahlkampf.
Verden. Heinrich Klopp wird auch künftig Verden verbunden bleiben und die Arbeit des CDU-Stadtverbandes unterstützen, soweit ihm das möglich ist. Dies sagte er am Montag auf der sehr gut besuchten CDU-Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Verden. Vorsitzender Jens Richter hatte die Parteibasis eingeladen, um die Ergebnisse der Kommunalwahl zu analysieren und ein Votum für die künftige Gremienarbeit einzuholen.
Richter dankte Heinrich Klopp und seiner Familie im Namen des CDU-Stadtverbandes für den aufopferungsvollen Bürgermeisterwahlkampf, den er mit einem erheblich zeitlichen und materiellen Aufwand betrieben hat. Die Mitgliederversammlung war sich einig, mit Heinrich Klopp einen kompetenten Bewerber gehabt zu haben, der mit neuen Ideen den Wahlkampf in Verden beflügelt hat. “Dies hat nicht zuletzt der mit einer enormen Geschlossenheit geführte Wahlkampf gezeigt“, so Richter.
CDU setzt vermehrt auf Öffentlichkeitsarbeit
Verdener-Aller-Zeitung vom 20.10.2011
Gebhard Rosenthal Fraktionsvorsitzender
VERDEN Bei der konstituierenden Sitzung der neuen CDU-Stadtratsfraktion wurde Gebhard Rosenthal einstimmig zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter stehen Anja König und Jens Richter zur Verfügung. Im Amt des Schriftführers wurde Thomas Müller bestätigt. Erstmalig im Fraktionsvorstand wird es künftig die Position des Medien- und Öffentlichkeitsbeauftragten geben, die sich mit Sven Sottorff und Frank Medenwald gleich zwei neue Fraktionsmitglieder teilen werden.
Die neue CDU-Stadtratsfraktion wird, wie in der jetzt zu Ende gehenden Wahlperiode, mit zwölf Mitgliedern vertreten sein. „Trotz Stimmengewinn reichte es bedauerlicher Weise nicht zu einem weiteren Ratsmandat“, so der alte und neue Fraktionsvorsitzende Rosenthal, und weiter: „Bei den künftigen Mehrheitsverhältnissen im Rat werden wir bei den anstehenden schweren Aufgaben unser Augenmerk besonders auf eine konstruktive und sachliche Ratsarbeit richten.“
„Wir bauen auf die Kraft der besseren Argumente statt vordergründiger Profilierung mit sachfremder Kritik“, fügte Anja König in der Fraktionssitzung hinzu, „wichtig ist uns, dass die Position der CDU bei allen Entscheidungen besonders deutlich wird.“
Endlich über eine Ampel nachdenken
Verdener-Aller-Zeitung vom 15.10.2011
Zum Artikel „Es geht wohl doch nur mit einer Ampel“ , VAZ vom Mittwoch, 12. Oktober, schreibt Clemens Jacobs, CDU-Fraktionsvorsitzender im Ortsrat Walle.
Hocherfreut habe ich gelesen, dass jetzt auch der Stadtrat von Verden zu der Einsicht zu kommen scheint, dass die Anschlussstelle Verden-Nord einen Gefahrenpunkt darstellt. Schade nur, dass der Einsicht unzureichende Maßnahmen vorweg gingen.
Schon im Jahre 2004 (!), noch unter Ortsbürgermeister Gerhard Heinisch, hat der Ortsrat Walle die Gefahren insbesondere für junge Fahrradfahrer an der Autobahnabfahrt erkannt und einen entsprechenden Antrag zur Errichtung einer Lichtsignalanlage an die Stadtverwaltung gestellt (Antrag Nr. 105/2004 vom 2. Juni 2004). Damals waren sich alle „Experten“ einig, es gäbe keine Gefährdung, eine Ampel wäre zu teuer.
Diverse Überzeugungsarbeit seitens des Ortsrates hat es gebraucht bis zumindest eine Sperrfläche an der Ausfahrt aufgebracht wurde. Schließlich stellte auch die zuständige Polizeibehörde dort einen Gefahrenschwerpunkt fest und es wurde daraufhin eine Blinklichtanlage aufgestellt. Nach weiterer Intervention des Ortsrates Walle bei der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr wurde schließlich eine Leitplanke aufgestellt mit der Aussage, sollte diese Maßnahme nicht den gewünschten Erfolg bringen, müsse über eine Ampel nachgedacht werden.



