Anfrage der Stadtratsfraktion zur Umsetzung der Ausstattung mit Dienstbekleidung

Kein Rückbau des Podestes

CDU zieht Antrag zurück

Die CDU-Stadtratsfraktion hat gegenüber der Stadtverwaltung den Antrag zum Rückbau des Podestes auf dem Rathausplatz zurückgezogen. Antragsteller Frank Medenwald begründet diesen Schritt mit den sehr hohen Kosten, die der Rückbau verursachen würde. „Die Verwaltung hat Gesamtkosten von 150.000 € hierfür errechnet und diese im Ausschuss für Straßen und Stadtgrün begründet. Lässt man die Sonderabschreibung von ca. 80.000 € außer acht, so blieben immer noch über 70.000 € reine Kosten", so Medenwald. Ursprünglich sei  man von einem Betrag zwischen 25.000 und 35.000 € ausgegangen.

Fraktionvorsitzender Jens Richter ergänzt, dass das Podest nach wie vor in der Bevökerung sehr strittig gesehen wird. " Besonders bei Veranstaltungen hat sich der Klotz als Hindernis erwiesen und führt oftmals zu Einschränkungen beim Aufbau, sei es der Wochmarkt,  die Domweih oder der Weihnachtsmarkt."

Die Fraktion hat 2011 unter anderem auch wegen der Herstellungskosten von 80.000 € gegen den Bau gestimmt. Das die Gesamtkosten aber 104.000 € betrugen, wurde erst jetzt im Rahmen der Beratungen bekannt.

„Die Fraktion legt immer sehr viel Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern. Deshalb ist die Rüchnahme des Antrages konsequent", so Richter, der diese Mittel lieber den Verdener Vereinen und Verbänden zur Verfügung stellen möchte.

Ratsherr Frank Medenwald fordert die Stadt eindringlich auf, geeignete Maßnahmen zur Beseitung der Unfallgefahr gemäß den Hinweisen des Gemeindeunfallversicherungsverbandes umzusetzen.

Pädagogischer Lernerlebnispfad am Mühlenteich

Jens Richter: Grundschule in Nutzungskonzept einbinden!

Die CDU hat im Ortsrat Dauelsen beantragt, im Zusammenhang mit der Erhaltung des Mühlenteichs einen pädagogischen Lernerlebnispfad entlang des Teiches anzulegen. Der Ortsrat hat dem Stadtrat empfohlen, 65.000 € für den Erhalt des Mühlenteichs überplanmäßig  bereit zu stellen. Aus diesem Mitteln soll die Entschlammung des Teiches mittels Sauerstoffzufuhr finanziert werden. Weiterhin ist geplant, die Holzbrücke am Sandfang zu sanieren und den Weg parallel zur Bahn verkehrssicher herzustellen.  Voraussetzung für diese Maßnahmen ist eine schriftliche Vereinbarung, mit dem Eigentümer.

„Nach Rücksprache mit der Leitung der Grundschule am Sachsenhain besteht großes Interesse, den Mühlenteich als außerschulischen Lernort zu nutzen. Das Kernkurrikulum sieht solche naturnahen Unterrichtseinheiten ausdrücklich vor“, so Jens Richter. „Vor dem Hintergrund, dass öffentliche Mittel im nennenswerten Umfang zur Verfügung gestellt werden sollen, ist es eine gute Ergänzung, wenn sich die Schülerinnen und Schüler an dem Mühlenteichprojekt beteiligen und einen naturnahen pädagogischen Lernerlebnispfad gemeinsam mit den Lehrkräften entwickeln“, so Richter abschließend.

Verdener Gespräch / VAZ vom 27.09.2018

Für eine Feuerwehrrente

Liebe Verdenerinnen und Verdener,
rund 240 Einsätze wurden bereits in diesem Jahr von den acht Freiwilligen Feuerwehren in der Stadt Verden bewältigt. Ein Großteil davon wurde von der Schwerpunktfeuerwehr Verden geleistet. Deutlich ist aber auch die Zunahme der Einsatzzahlen bei den Ortsfeuerwehren in Dauelsen, Döhlbergen-Rieda, Eissel, Eitze, Hönisch-Hutbergen, Scharnhorst und Walle zu beobachten.
Neben vielen kleineren Einsätzen mussten in diesem Jahr mehrere Großschadenslagen bekämpft werden, unter anderem der Brand in der Großen Straße oder der Bahndamm- und Flächenbrand in Dauelsen und Walle. Aber auch bei Verkehrsunfällen und Wasserrettung waren die Kameradinnen und Kameraden gefordert. Dass diese hohe Zahl an Einsätzen ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften bewältigt werden kann, ist sehr bemerkenswert und verdient hohe Anerkennung und Respekt. Danken muss man in diesem Zusammenhang auch den Angehörigen sowie den Arbeitgebern, die dieses Ehrenamt unterstützen.
Gemäß dem Niedersächsischen Brandschutzgesetzt obliegt der Stadt der abwehrende Brandschutz sowie die Hilfeleistung. Sie hat hierzu eine den örtlichen Verhältnissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen und zu unterhalten. Außerdem muss sie die erforderlichen Anlagen und Ausrüstungsgegenstände bereit stellen und ist zudem für die Grundversorgung mit Löschwasser verantwortlich. Darüber hinaus hat die Stadt für die Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte Sorge zu tragen.
Dies bedeutet konkret für die Stadt, weiterlesen …

Feuerwehren im Aller-Weserdreieck brauchen Perspektive

Jens Richter: Zügig mit Planungen beginnen!

Wie geht es weiter mit den Planungen für die Feuerwehrhäuser in Hönisch-Hutbergen und Döhlbergen-Rieda? Um diese Frage zu klären, traf sich die CDU-Stadtratsfraktion gemeinsam mit dem Stadtbrandmeister sowie dessen Stellvertreter im Aller-Weser-Dreieck und nahm die bestehenden Gebäude in Augenschein. Die Ortsbrandmeister Holger Brandt und Björn Bohlmann machten auf die erheblichen Mängel in den Fahrzeughallen aufmerksam und stellten klar, dass die Fahrzeugstellplätze bei weitem nicht mehr den Anforderungen der Feuerwehrunfallkasse entsprechen. „In Döhlbergen muss zunächst das Einsatzfahrzeug aus der Halle gefahren werden, bevor sich die Kameraden umziehen können“, so Ortsbrandmeister Bohlmann. Holger Brandt machte deutlich, dass durch den technischen Fortschritt und die neue Fahrzeugtechnik die Platzanforderungen steigen. Im Rahmen der Beratung des Feuerwehrbedarfsplans hatte der Gutachter vorgeschlagen, beide Standorte im Bereich der B 215 zusammenzulegen. „Die beiden Ortswehren haben sich intensiv mit diesem Vorschlag auseinandergesetzt und einen Lösungsvorschlag erarbeitet, der einen Fahrzeugstellplatz in Döhlbergen weiterhin vorsieht“, so Jens Richter. „Nachdem unter Zeitdruck die Feuerwehren in verschiedenen Arbeitsgruppen Lösungsmöglichkeiten zu den Anforderungen aus dem Feuerwehrbedarfsplan erarbeitet haben, stagniert die Fortschreibung dieser Entscheidungsgrundlage seit der Sommerpause“, ergänzt Richter und macht darüber seine Unzufriedenheit deutlich. Die CDU-Ratsfraktion fordert daher, jetzt zügig in die weiteren Beratungen einzusteigen, damit die Standortsuche und die weiteren Planungen beginnen können.