"Wassergewinnung nur ohne Raubbau" – CDU für erhebliche Reduzierung der Fördermenge im Einzugsbereich des Wasserwerks Panzenberg

Verdener Nachrichten vom 27.11.2007

VERDEN (FR). Für eine erhebliche Reduzierung der Wasserfördermenge im Einzugsbereich des Wasserwerks Panzenberg hat sich jetzt die CDU ausgesprochen. Angesichts der unübersehbaren Schäden in der Natur und an Gebäuden sollte der Trinkwasserverband bei seinem Antrag für den neuen Bewilligungszeitraum ab 2010 von sich aus auf nachhaltiges Wirtschaften setzen", so der CDU-Landtagsabgeordnete Wilhelm Hogrefe in einer Pressemitteilung.

Zu Beginn ihres Besuchstermins in Scharnhorst hatten CDU-Kreistags- und Ratsmitglieder östlich der Ortschaft das völlig leere Bachbett der Halse angesehen. "Und dies, obwohl es wochenlang geregnet hat", so Dr. Heinrich Helberg, Sprecher der Bürgerinitiative "Rettet das Halsetal". Früher habe der Halsebach soviel Wasser geführt, dass damit vier Mühlräder betrieben werden konnten. Inzwischen sei alles ausgetrocknet. Bodenversackungen, Gebäudeschäden und ein Artenstreben seien die Folge. "Dem Eisvogel, der Wasseramsel, vielen Insekten- und Lurcharten wurde der Lebensraum zerstört." Abhilfe könne es nur geben, wenn die völlig überhöhte Wasserfördermenge von 250 Litern pro Quadratmeter Bodenfläche erheblich verringert werde. In anderen Wassergewinnungsgebieten werde nur ein Dreißigstel dieser Menge abgepumpt.

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Seehofer: Landwirte sind Leistungsträger

Verdener Nachrichten vom 23.11.2007

Bundesagrarminister gestern zu Besuch in Verden / Politiker will ein modernes Krisenmanagement einführen

VERDEN. Die Landwirte sollten mehr Selbstbewusstsein und Stolz zeigen, rief Bundesagrarminister Horst Seehofer gestern rund 160 Landwirten im Gasthaus Früchtnicht in Dauelsen zu. Schließlich sei kein Wirtschaftszweig in Deutschland so bedeutend wie die

Agrarwirtschaft und in Sachen Produktionsstandards sei das Land die Nummer eins in der Welt. Für seine Verhältnisse ungewöhnlich freundlich sei er empfangen worden, bedankte sich Seehofer für die Begrüßung und hatte damit eine Brücke zwischen den Landwirten im Saal und ihm gebaut. Auch in den folgenden 90 Minuten zeigte der Bayer und stellvertretende Parteivorsitzende der CSU mehrfach, dass er auf der Seite der Mehrheit der Bauern steht. Kreislandwirt Joost Meyerholz beschrieb den Wechsel von der grünen Ministerin Renate Künast zu Seehofer mit dem Gefühl, wenn der Schmerz langsam nachlasse, nachdem jemand einen eingeklemmten Finger unters kalte Wasser halte. Er fühle sich geehrt, sagte Meyerholz, dass Seehofer nach Verden gekommen sei.

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"Jugendzentrum nicht zeitgemäß"

Verdener Nachrichten vom 26.10.2007

CDU-Fraktion: Diskussion nötig

Verden. Was wird aus der Dampfmühle? Anlässlich des geplanten Pokerturniers im Jugendzentrum (wir berichteten) hat die Verdener CDU-Fraktion ihre Position bekräftigt, dass das JuZ in seiner jetzigen Form "nicht mehr zeitgemäß" sei. In einer Pressemitteilung stellt die Fraktion die Angebote der Einrichtung in Frage. Ferner wirft sie die Frage auf, ob Zuschüsse von über 140 000 Euro jährlich noch angemessen seien.
Eine Diskussion über das JuZ sei nicht zuletzt angesichts der künftigen Herausforderungen im Bildungsbereich nötig. Neben der Nachmittagsbetreuung betreffe das die Frage, in welchem Umfang es an den Schulen künftig Mittagessen geben solle. Mittelfristig müsse jedem Schüler eine warme Mahlzeit angeboten werden. Zuvor, so die Christdemokraten, seien aber Beratungen über das JuZ nötig.
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CDU-Kritik an Jugendzentrum

Verdener Nachrichten vom 26.10.2007

Verden (VL). Was wird aus der Dampfmühle? Anlässlich des geplanten Pokerturniers im Jugendzentrum (JZ) hat die Verdener CDU-Fraktion ihre Position bekräftigt, dass das JZ in seiner jetzigen Form "nicht mehr zeitgemäß" sei. In einer Pressemitteilung stellt sie die Angebote der Einrichtung in Frage. Ferner wirft sie die Frage auf, ob Zuschüsse von über 140 000 Euro jährlich noch angemessen seien. Eine Diskussion über das JZ sei nicht zuletzt angesichts der künftigen Herausforderungen im Bildungsbereich nötig.

Wer soll die neuen Praxen belegen?

Verdener-Aller-Zeitung vom 12.09.2007

Infoabend der CDU zum geplanten Gesundheitszentrum

Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, Jens Richter (stehend), begrüßte Michael Schmitz, Dr. Walter Fischer und Wilhelm Hogrefe (v. l.) sowie Annelie Meyer-Coordes, Manfred Dzeik und Frank G. Hopf (v. r.) auf dem Podium.

VERDEN Wenn ein Investor mit zwölf Millionen Euro in der Hand kommt, kann man das nicht einfach ablehnen. Was aber mit diesem Geld der Bremer Residenzgruppe am Verdener Krankenhaus entstehen soll, bereitete nicht nur den Ärzten, Apothekern und Altenheimbetreibern im Publikum, sondern auch den Gastgebern einer Infoveranstaltung im Grünen Jäger, Vertretern der CDU in der Stadt, Unbehagen.
Nachdenklich machte die dicht gedrängt sitzenden Gäste im Saal nicht der Plan, über dem "Gesundheitszentrum" stand. "Eine gute Idee", befand auch Dr. Walter Fischer, der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) über den Ansatz der Krankenhausverwaltung: "Wir wollen stationäre und ambulante Angebote stärker verzahnen, so dass beide davon profitieren", erklärte Aller-Weser-Klinik-Sprecher Manfred Dzeik.
Auf 27 000 Quadratmetern Fläche will die Bremer Residenz-Gruppe auf dem Gelände des Verdener Hauses Facharztpraxen, eine Apotheke, einen Hörgeräte-Akustiker und 62 Pflegeplätze unterbringen. In T-Form hat Architekt Franz G. Hopf den Ärzte-Trakt mit dem dahinter liegenden Pflegebereich angeordnet. Räumlich etwas abgesetzt gehören 26 Einheiten für betreutes Wohnen zu dem Projekt.
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