Mitgliederversammlung der CDU Verden mit Vorstandswahlen im Niedersachsen-Hof

Verden. â–  Die Mitglieder des Stadtverbandes der CDU Verden werden am 04.04.2019 um 19:00 Uhr zur jährlichen Mitgliederversammlung in den Niedersachsenhof in Verden eingeladen. Geplant sind neben den üblichen Regularien (u.a. Bericht des Vorsitzenden) Neuwahlen des kompletten Vorstandes.

Zudem wird Bürgermeisterkandidat und Stadtratsfraktionsvorsitzender Jens Richter über die aktuelle Arbeit im Rat und über seine Ziele für Verden berichten. Auch stehen Ehrungen einiger Mitglieder für langjährige Mitgliedschaften auf der Tagesordnung.

–> Einladung zur Veranstaltung (.pdf)

CDU: Geschlossenheit bei Bürgermeisterwahl

CDU-Stadtverbandsvorsitzender Olaf Kluckhuhn hat beim Neujahrstreffen der CDU noch einmal deutlich betont, dass die Union geschlossen hinter ihrem Bürgermeisterkandidaten Jens Richter steht und ihn nach Kräften unterstützt. Er erinnerte daran, dass die Vollversammlung ihn mit 98% das Vertrauen ausgesprochen hat und stimmte die Mitglieder auf den Wahlkampf ein

Kluckhuhn machte weiter klar, dass die Stadt in vielen Bereichen ihre Potentiale nicht ausnutzt. Leerstände in der Innenstadt, eine verfehlte Wohnungsbaupolitik mit stark steigenden Mieten und ein geplantes Haushaltsdefizit von einer halben Million Euro trotz Rekord-Steuereinnahmen zeigen, dass die Verwaltungsspitze weit hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt. „Verden braucht den Wechsel“, so Kluckhuhn, „ und deshalb unterstützen wir Jens Richter bei seiner Kandidatur.“

Dieser mahnte in seinem Grußwort besonders die ausstehende Baugenehmigung für den dringend benötigten Neubau der Aller-Weser-Klinik an. Zudem warb er für die Erstellung des überfälligen Verkehrskonzeptes für den Südkreis Verden. Die Stadt hat hieran ein besonderes Interesse führte Richter aus. „Gerade durch die Sperrung des Weserwehres in Intschede hat die Verkehrsbelastung am Nordertorkreisel sowie an der Bremer und Lindhooper Straße enorm zugenommen“, so Richter.

Besonders betroffen zeigte sich der Ratsfraktionsvorsitzende über den Stand des Bewilligungsverfahrens zur Trinkwasserförderung am Panzenberg. Nachdem 2009 -nunmehr 10 Jahren- die Bewilligung ausgelaufen ist, wird die neue Bewilligung voraussichtlich nicht vor 2020 erfolgen. Ob es in diesem Verfahren zu einer nennenswerten Reduzierung der Fördermenge kommen wird, ist weiter offen. Richter teilte weiter mit, dass viele Bürgerinnen und Bürger ihn aufgrund seiner Umfrage auf das mangelnde Sicherheitsgefühl ansprechen. Unzureichende Beleuchtung und teilweise schlechte Geh- und Radwege werden als Grund immer wieder genannt. Richter erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass die Dienstkleidung für die Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes immer noch nicht eingeführt wurde.

Weiter sprach er die Themen Stadtmarketing, Mobilität, und Bildung an. Um Fachkräfte in Verden zu halten, müsse das Bildungsangebot erweitert werden, um duale Studiengänge zu ermöglichen.

CDU Weihnachtsfeier mit Jens Richter

Bei Lebkuchen, Mandarinen, Punsch und Glühwein, sprich genau der richtigen Atmosphäre für eine Weihnachtsfeier, konnten alle Anwesenden des CDU Stadtverbandes und ihre Gäste sich den ganzen Abend über austauschen und gemeinsam auf die Vorweihnachtszeit einstimmen. Aber nicht nur auf die Vorweihnachtszeit wurde eingestimmt, sondern auch auf die heiße Phase des Bürgermeisterwahlkampfes von unserem Kandidaten Jens Richter. Sodass die Weihnachtsfeier nicht nur mit einer gemütlich-besinnlichen Stimmung, sondern auch mit einer spannend-informativen Komponente aufwartete. Diverse Themen aus der Arbeit als Stadtrat, sowie aktuelle Themen, die Jens Richter als Bürgermeisterkandidat wichtig und richtig sind und am Herzen liegen, kamen dabei zur Sprache. Zusammenfassend lässt sich sagen: es war ein toller Abend, der die Anwesenden einerseits in den Unterhaltungen einander näher brachte und andererseits, weil sich mal wieder zeigte, wie umfassend die Kenntnis unseres Bürgermeisterkandidaten in den verschiedenen Fach- und Themenbereichen ist und wie leicht es für ihn ist, zwischen diesen thematisch zu wechseln und zum Abschluss kompetent Rede und Antwort zu stehen. Selten gab es fachlich einen so gut aufgestellten Herausforderer für die Bürgermeisterwahl. Der Wahlkampf startet langsam in die heiße Phase und unser Motte lautet nach dem Abend erst recht: Richter Richtung Rathaus!

Verdener Gespräch : Trotz Rekordeinnahmen Haushalt nicht ausgeglichen

Liebe Verdenerinnen und Verdener,

die Adventszeit ist eine schöne Zeit. Zahlreiche Feiern und Besuche auf dem Weihnachtsmarkt stimmen uns auf die Festtage ein. Doch das nahende Jahresende führt vielfach auch zu erhöhter Betriebsamkeit. Für die Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker ist der Dezember durch die Beratungen des Haushaltes für das kommende Jahr geprägt. In der Stadt Verden haben wir am Dienstag den städtischen Haushalt verabschiedet. Die Haushaltsdebatte wird oft auch als Königsdisziplin bezeichnet, weil die Fraktionen gern ein Gesamtresümee ziehen. Was zeichnet den Haushalt der Stadt Verden aus? Zunächst müssen wir feststellen, dass die Planung für 2019 trotz derzeitiger Rekordeinnahmen kein ausgeglichenes Ergebnis vorsieht. Das Defizit beträgt 445.000 €. Für die Jahre 2020 und 2021 soll sich die Lage verbessern. Hier sind wieder Überschüsse von annährend einer Million Euro eingeplant. Wie kommt es zu dieser Entwicklung? In erster Linie können wir dank der leistungsfähigen Unternehmen und deren Mitarbeiter mit einer enorm hohen Gewerbesteuer kalkulieren. Weiterhin senkt der Landkreis seine Umlage und erhöht gleichzeitig die Betriebskostenzuschüsse für die Kindergärten, was eine Entlastung für die Stadt von 500.000 € bedeutet. Und drittens entfällt künftig das „Sonderopfer Deutsche Einheit“  bei der Gewerbesteuerumlage, was für die Stadt aufgrund des sehr hohen Steueraufkommens eine Verbesserung von 3 Mio. € bedeutet. Als Fazit kann man sagen, dass der Haushalt nur aufgrund äußerer Einflüsse ausgeglichen werden kann. Die Verwaltung und die Ratsmitglieder sind daher gut beraten, nicht nach Belieben das Geld zu verteilen, sondern eine strenge Haushaltsdisziplin an den Tag zu legen. Besonders bei neuen Aufgaben muss geschaut werden, ob an anderer Stelle etwas entfallen kann, denn durch Stellenzuwachs steigen allein die Personalkosten im Zeitraum von 2017 bis 2022 um 25%. Dieser Trend darf sich weiterlesen …