Ortschaften

Die Stadt Verden (Aller) teilt sich neben dem Kerngebiet der Stadt noch in sieben Ortschaften auf. Auf den folgenden Seiten finden sie Ihre jeweiligen Ansprechpartner:

Borstel
Borstel war ein eigenständiges kleines Dorf. Dieses ist aus einem im Jahr 1254 urkundlich belegten Einzelhof hervorgegangen. Es ist im Laufe der Jahrhunderte immer näher an Verden herangewachsen. 2004 konnte Borstel sein 750-jähriges Bestehen unter der Schirmherrschaft der Niedersächsischen Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit feiern.

Am 1. Juli 1972 wurde Borstel in die Kreisstadt Verden eingegliedert.

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Dauelsen
Erste urkundliche Erwähnung des Namens Dauelsen fand sich bereits Anfang des 10. Jahrhunderts.

Die ersten Anzeichen menschlicher Aktivität sind etwa 10.000 Jahre alt, allerdings lässt sich eine Besiedlung erst für ca. 4000 vor Christus sicher durch einige kleine Funde nachweisen. Zahlreiche Hügelgräber in der Region zeugen eindeutig von einer Besiedlung in der Bronzezeit. Auf Grund der Lage der Hügelgräber und der Tatsache, dass diese meist 600 m von der nächsten Siedlung entfernt waren, ergibt sich eine ungefähre damalige Siedlungslage, die fast genau der heutigen Ortschaft entspricht. Auch zur Zeit der römischen Herrschaft, also um Christi Geburt, gibt es Hinweise (von Claudius Ptolomaeus) auf Siedlungen im Gebiet Thuliphurdiums, das später einmal Verden werden sollte. Gegen Ende des 4. Jahrhunderts nach Christus allerdings gibt es keinerlei Zeugnisse mehr von der Existenz einer Siedlung im Bereich des heutigen Ortes. Daher wird angenommen, dass die Siedlung zu dieser Zeit aus nicht eindeutig klärbaren Gründen aufgegeben wurde.

Dauelsen war 1532 von Hexenverfolgung betroffen. Gude Hansischen (oder die Hausische) geriet in einen Hexenprozess und starb in der Haft, vermutlich an den Folgen der Folter.

Am 1. Juli 1972 wurde Dauelsen in die Kreisstadt Verden eingegliedert.

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Döhlbergen-Hutbergen
Hutbergen besaß zu Zeiten der regelmäßigen Personenschifffahrt auf der Weser eine Schiffsanlegestelle, von der aus die Stadt Verden Anschluss in Richtung Bremen sowie in Richtung Nienburg-Minden-Oberweser besaß. Heute befindet sich an der Weser noch eine Anlegemöglichkeit.

Hutbergen war 1539 von Hexenverfolgung betroffen. Alleke, Frau von Rode Kopes, geriet in einen Hexenprozess und wurde verbrannt.

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Döhlbergen, Groß Hutbergen und Klein Hutbergen, aus denen dieser Stadtteil gebildet wurde, in die Kreisstadt Verden eingegliedert.

Eitze
Eitze wurde erstmals 860 zusammen mit einer Reihe anderer Orte der Region zwischen Ems und Elbe in einer Aufzeichnung des Erzbischofs Ansgar über Wunderheilungen am Grab Willehads genannt. Deshalb feierte Eitze am 14./15. August 2010 ein vom Heimatverein bei der ältesten Mühle im Kreis Verden (am Gohbach) organisiertes 1150-Jahre-Jubiläumswochenende. Von der alten Geschichte legen auch einige alte Gebäude Zeugnis ab. So wird die heute noch bestehende Eitzer Mühle bereits 1220 urkundlich erwähnt. Auch ein 1721 erbauter Speicher ist noch vorhanden. In der Straße „Am Gohbach" gab es die Eitzer Kaffeemittel Fabrik.

Am 1. Juli 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Eitze in die Stadt Verden eingegliedert.

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Hönisch
Der Name stammt vom Standort der alten Windmühle ab, die einst an der Furt nach Verden stand. Ein Nachfolger der Mühle ist 1985 abgebrannt, heute erinnert nur ein Rest des Sockels an das ehemalige Wahrzeichen Hönischs. Die Mühle stand auf dem „Hohen Esch", einer hochwassersicheren Anhöhe. Im Laufe der Zeit wurde Hönisch daraus.

Die Ortschaft bestand bis ins 19. Jahrhundert nur aus einzelnen Höfen, die sich zu zwei Ortsteilen gliederten, Hinter Hönisch und Vorder Hönisch (letztere direkt an der Straße, die von der Allerfurt von Verden in Richtung Dörverden führt, die heutige B215). Heute ist das ehemalige Vorder Hönisch (jetzt nur Hönisch genannt) größer, das heutige Hinterhönisch besteht aus einigen Wohnhäusern und einem letzten Bauernhof.

Am 1. Juli 1972 wurde Hönisch in die Kreisstadt Verden eingegliedert.

Am 8. August 2007 wurde in der Ortslage Hönisch ein Bauvorhaben begonnen, das die Verstärkung der Deiche im Bereich der am Ort vorbeifließenden Aller zum Ziel hat. Das Bauvorhaben umschließt die Aller von Hönisch bis Wahnebergen.

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Scharnhorst
Am 1. Juli 1972 wurde Scharnhorst in die Kreisstadt Verden eingegliedert.

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Walle
Im Bereich des Ortsteils Walle befindet sich ein Betriebsbahnhof an der Bahnstrecke Verden-Rotenburg (Weser-Aller-Bahn). Daneben wird die Gemarkung von der Bahnstrecke Uelzen-Langwedel sowie von der Bundesstraße 215 durchquert. Bei Walle befindet sich die Anschlussstelle Verden-Nord der Bundesautobahn 27. Entlang der Amerikalinie kam es in der Gemarkung Walle wiederholt zu schweren Unglücksfällen, so kam es am 14. Dezember 1934im Bereich eines inzwischen nicht mehr existierenden Bahnübergangs – heute ist hier eine Überführung der B 215 über die Bahnlinie – zu einer Kollision eines Omnibusses mit dem Zug Adolf Hitlers, bei dem es zu mehreren Todesopfern kam. Der sogenannte „Führerzug" setzte nach kurzem Aufenthalt in Kirchlinteln seine Fahrt fort. Im Februar 1945 kam es zu einem schweren Bombenangriff auf einen Flüchtlingszug, ebenfalls mit mehreren Todesopfern. Durch die Gemeindereform in Niedersachsen erfolgte am 1. Juli 1972 die Eingliederung der Gemeinde Walle in die Stadt Verden.

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Quelle der Texte: de.wikipedia.org