Mohr stimmt CDU-Stadtverband auf Wahlkampf ein

Wolfgang Krippendorff für 50 Jahre in der CDU geehrt

Die Geehrten des CDU-Stadtverbandes: Vorsitzender Jens Richter, Lothar Liebig, Reinhart Baumgart, Ingrid Hampel, Wolfgang Krippendorff sowie Kreisvorsitzender Adrian Mohr.

Verden. „Die zielorientierte Arbeit für die Menschen in der Region müssen Vorrang haben vor rein parteipolitischen Handeln“, machte CDU-Kreisvorsitzender und Landtagskandidat  Adrian Mohr in seinem Bericht  bei der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverband Verden deutlich, die am Donnerstag im Hotel Höltje stattfand. Die Christdemokraten hatten eingeladen, um sich über die Vorbereitungen des Wahlkampfes zu informieren. Zudem standen die Ehrung langjähriger Mitglieder sowie Berichte aus dem  Stadtverband sowie der Ratsfraktion auf der Tagesordnung. Mohr ging in seinen Ausführungen darauf ein, dass er auf einen fairen Wahlkampf setze, in dem die politischen Unterschiede klar herausgestellt werden müssen. Für Verden geht es dabei konkret um den Erhalt der Kreisstadt, der nach den SPD-Plänen bei Einführung sogenannter Regionalkreise mit 800.000 Einwohnern und mehr akut gefährdet wäre. Neben dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und der weiteren Entwicklung des ländlichen Raums  ist der Hochwasserschutzes gerade für das Aller-Weser-Dreieck eine wichtige Aufgabe. Hier gilt es, die erfolgreiche  Arbeit von Wilhelm Hogrefe fortzusetzen.  Mohr rief die CDU auf, sich im anstehenden Wahlkampf geschlossen hinter die Kandidaten sowie die gut geführte Landesregierung unter Ministerpräsident David McAllister zu stellen. Das Votum auf der gut besuchten Nominierungsversammlung wertete er als ersten Vertrauensbeweis. Eine besondere Aufgabe hatte Vorsitzender Jens Richter. Für 25-jährige Mitgliedschaft in der Union konnte er Ingrid Hampel ehren. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Reinhardt Baumgart ausgezeichnet. Gar auf 50 Jahre Mitgliedschaft können Lothar Liebig und Altbürgermeister Wolfgang Krippendorff zurückblicken. In einer kleinen Laudatio ging Richter noch einmal besonders auf das Wirken Krippendorffs in der Kreispartei und in seiner 10-jährigen Zeit als Stadtoberhaupt ein. Fraktionsvorsitzender Gebhard Rosenthal berichtet  vom Zukunftskonzept der Aller-Weser-Klinik und machte deutlich, dass die CDU-Stadtratsfraktion  geschlossen hinter dem im Konzept geforderten Neubau eines Bettenhauses in Verden stehe. In seinen weiteren Ausführungen zeigte er sich entsetzt, dass weder die SPD noch der Bürgermeister die Bereitschaft erkennen ließen, bei den enormen Mehrkosten von 500.000 € für den Rathausvorplatz über Kosteneinsparungen nachzudenken. Die CDU hatte vor diesem Hintergrund das umstrittene Steinpodest noch einmal in die Diskussion gebracht. Rosenthal mahnte im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Allerufers die vom Bürgermeister zugesagten 50 bis 60 Stellplätze in der Süderstadt an. „Trotz mehrmaliger Mahnung warten wir immer noch auf die Vorlage. Wir werden den Bürgermeister hier nicht aus der Verantwortung lassen“, so Rosenthal.


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