CDU: Geschlossenheit bei Bürgermeisterwahl

CDU-Stadtverbandsvorsitzender Olaf Kluckhuhn hat beim Neujahrstreffen der CDU noch einmal deutlich betont, dass die Union geschlossen hinter ihrem Bürgermeisterkandidaten Jens Richter steht und ihn nach Kräften unterstützt. Er erinnerte daran, dass die Vollversammlung ihn mit 98% das Vertrauen ausgesprochen hat und stimmte die Mitglieder auf den Wahlkampf ein Kluckhuhn machte weiter klar, dass die Stadt in vielen Bereichen ihre Potentiale nicht ausnutzt. Leerstände in der Innenstadt, eine verfehlte Wohnungsbaupolitik mit stark steigenden Mieten und ein geplantes Haushaltsdefizit von einer halben Million Euro trotz Rekord-Steuereinnahmen zeigen, dass die Verwaltungsspitze weit hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt. „Verden braucht den Wechsel“, so Kluckhuhn, „ und deshalb unterstützen wir Jens Richter bei seiner Kandidatur.“ Dieser mahnte in seinem Grußwort besonders die ausstehende Baugenehmigung für den dringend benötigten Neubau der Aller-Weser-Klinik an. Zudem warb er für die Erstellung des überfälligen Verkehrskonzeptes für den Südkreis Verden. Die Stadt hat hieran ein besonderes Interesse führte Richter aus. „Gerade durch die Sperrung des Weserwehres in Intschede hat die Verkehrsbelastung am Nordertorkreisel sowie an der Bremer und Lindhooper Straße enorm zugenommen“, so Richter. Besonders betroffen zeigte sich der Ratsfraktionsvorsitzende über den Stand des Bewilligungsverfahrens zur Trinkwasserförderung am Panzenberg. Nachdem 2009 -nunmehr 10 Jahren- die Bewilligung ausgelaufen ist, wird die neue Bewilligung voraussichtlich nicht vor 2020 erfolgen. Ob es in diesem Verfahren zu einer nennenswerten Reduzierung der Fördermenge kommen wird, ist weiter offen. Richter teilte weiter mit, dass viele Bürgerinnen und Bürger ihn aufgrund seiner Umfrage auf das mangelnde Sicherheitsgefühl ansprechen. Unzureichende Beleuchtung und teilweise schlechte Geh- und Radwege werden als Grund immer wieder genannt. Richter erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass die Dienstkleidung für die Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes immer noch nicht eingeführt wurde. Weiter sprach er die Themen Stadtmarketing, Mobilität, und Bildung an. Um Fachkräfte in Verden zu halten, müsse das Bildungsangebot erweitert werden, um duale Studiengänge zu ermöglichen.


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